Standortfaktoren (Wirtschaft und Raum) - Arbeitsblatt für Erdkunde (Klasse 11)
Standortfaktoren (Wirtschaft und Raum)
Aufgabe 1: (1 Punkte)
Welche der folgenden Faktoren zählen zu den sogenannten 'harten Standortfaktoren'?
Aufgabe 2: (1 Punkte)
Welche Aussagen beschreiben die Bedeutung von 'weichen Standortfaktoren' richtig?
Aufgabe 3: (1 Punkte)
Welche dieser Faktoren sind für ein rohstofforientiertes Unternehmen (z.B. Stahlwerk) klassischerweise entscheidend?
Aufgabe 4: (1 Punkte)
Was versteht man unter dem Begriff 'Agglomerationsvorteile'?
Aufgabe 5: (1 Punkte)
Welche Folgen können eine hohe Industriedichte in einer Region haben?
Aufgabe 6: (1 Punkte)
Ein Unternehmen der IT-Branche wählt seinen Standort. Welche Faktoren sind hier meist ausschlaggebend?
Aufgabe 7: (1 Punkte)
Welche Rolle spielt die 'Globalisierung' für die Standortwahl von Unternehmen?
Aufgabe 8: (1 Punkte)
Welche Aussagen treffen auf das Konzept der 'Just-in-time'-Produktion bezüglich des Standorts zu?
Aufgabe 9: (1 Punkte)
Ein Unternehmen berechnet für zwei Standorte die Gesamtkosten. Standort A hat hohe Grundstückskosten, aber niedrige Transportkosten. Standort B hat niedrige Grundstückskosten, aber hohe Transportkosten. Welche Aussage ist korrekt?
Aufgabe 10: (1 Punkte)
Warum kann ein 'Lock-in-Effekt' an einem Standort zum Problem für Unternehmen werden?
Musterlösung
Aufgabe 1: (1 Punkte)
Verkehrsanbindung (Infrastruktur)
Steuersätze der Kommune
Image des Standorts
Kultur- und Freizeitangebot
Aufgabe 2: (1 Punkte)
Sie sind quantitativ schwer messbar.
Sie gewinnen bei hochqualifizierten Arbeitskräften an Bedeutung.
Sie sind für die Ansiedlung von Schwerindustrie entscheidender als die Nähe zu Rohstoffen.
Sie umfassen Faktoren wie die Qualität der Wohnumgebung.
Aufgabe 3: (1 Punkte)
Nähe zu den Lagerstätten der Rohstoffe
Günstige Transportkosten für Massengüter
Hohe Konzentration an High-Tech-Forschungseinrichtungen
Kurze Wege zu den Absatzmärkten für Dienstleistungen
Aufgabe 4: (1 Punkte)
Kostenvorteile durch die Nähe zu Zulieferern und Kunden.
Die Verfügbarkeit eines großen Arbeitskräftepotenzials.
Die Senkung der Grundstückspreise durch hohe Bebauungsdichte.
Die Nutzung gemeinsamer Infrastruktureinrichtungen.
Aufgabe 5: (1 Punkte)
Steigende Bodenpreise.
Zunehmende Umweltbelastungen.
Abwanderung der hochqualifizierten Arbeitskräfte.
Entstehung von Clustern durch Wissensaustausch.
Aufgabe 6: (1 Punkte)
Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Günstige Anbindung an das Glasfasernetz.
Große Lagerflächen für schwere Produkte.
Hohe Dichte an spezialisierten Fachkräften.
Aufgabe 7: (1 Punkte)
Unternehmen verlagern arbeitsintensive Produktionen in Länder mit niedrigeren Lohnkosten.
Die Bedeutung der physischen Distanz nimmt durch moderne Logistik ab.
Standortentscheidungen werden zunehmend unabhängig von nationalen politischen Rahmenbedingungen.
Internationale Märkte erfordern eine stärkere Präsenz vor Ort (Marktnähe).
Aufgabe 8: (1 Punkte)
Sie erfordert eine räumliche Nähe zwischen Zulieferer und Produzent.
Sie macht die Produktion extrem abhängig von einer zuverlässigen Verkehrsinfrastruktur.
Sie führt dazu, dass große Lagerflächen am Standort überflüssig werden.
Sie ist nur bei der Produktion von Dienstleistungen anwendbar.
Aufgabe 9: (1 Punkte)
Die Wahl hängt vom Anteil der Transportkosten an den Gesamtkosten ab.
Standort B ist immer vorzuziehen, da er günstigere Bodenpreise bietet.
Die Entscheidung ist ein klassisches Optimierungsproblem zwischen verschiedenen Kostenarten.
Standort A ist nur attraktiv, wenn die Arbeitskosten dort extrem niedrig sind.
Aufgabe 10: (1 Punkte)
Unternehmen verharren an einem Standort, obwohl sich die wirtschaftlichen Bedingungen verschlechtert haben.
Hohe Investitionen in ortsfeste Anlagen erschweren einen Standortwechsel.
Es führt dazu, dass keine neuen Unternehmen mehr in die Region nachrücken können.
Die Abhängigkeit von regionalen Netzwerken verhindert notwendige Innovationen.
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