Arbeitsmarkt - Arbeitsblatt für Wirtschaft (Klasse 12)
Arbeitsmarkt
Aufgabe 1: (1 Punkte)
Welche der folgenden Aussagen zur Arbeitslosenquote nach Definition der Bundesagentur für Arbeit sind korrekt?
Aufgabe 2: (1 Punkte)
Welche Faktoren führen zu einer sogenannten friktionellen Arbeitslosigkeit?
Aufgabe 3: (1 Punkte)
Welche der genannten Maßnahmen gehören zur aktiven Arbeitsmarktpolitik?
Aufgabe 4: (1 Punkte)
Was versteht man unter dem 'Mismatch-Phänomen' auf dem Arbeitsmarkt?
Aufgabe 5: (1 Punkte)
Welche Auswirkungen hat ein Mindestlohn nach der neoklassischen Theorie auf den Arbeitsmarkt?
Aufgabe 6: (1 Punkte)
Welche Aussagen zur konjunkturellen Arbeitslosigkeit sind korrekt?
Aufgabe 7: (1 Punkte)
Welche ökonomischen Wirkungen hat eine Senkung der Lohnnebenkosten aus Arbeitgebersicht?
Aufgabe 8: (1 Punkte)
Was ist ein 'Hysterese-Effekt' auf dem Arbeitsmarkt?
Aufgabe 9: (1 Punkte)
Betrachten Sie das Beveridge-Kurven-Diagramm (Arbeitslosenquote vs. offene Stellen). Was deutet eine Verschiebung der Kurve nach außen (vom Ursprung weg) an?
Aufgabe 10: (1 Punkte)
Welche der folgenden Aussagen zur insider-outsider-Theorie sind korrekt?
Musterlösung
Aufgabe 1: (1 Punkte)
Sie beschreibt das Verhältnis der Arbeitslosen zur Summe aus Erwerbstätigen und Arbeitslosen.
Sie wird als Anteil der Arbeitslosen an der Wohnbevölkerung berechnet.
Personen in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme zählen in der offiziellen Quote als arbeitslos.
Die Quote wird durch die Bundesagentur für Arbeit monatlich veröffentlicht.
Aufgabe 2: (1 Punkte)
Ein Wechsel der Arbeitsstelle mit einer kurzen Übergangsphase.
Eine langanhaltende Rezession in der Gesamtwirtschaft.
Die erstmalige Suche nach einer Arbeitsstelle nach dem Studium.
Die Automatisierung von Produktionsprozessen in der Industrie.
Aufgabe 3: (1 Punkte)
Zahlung von Arbeitslosengeld I.
Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Gewährung von Eingliederungszuschüssen für Arbeitgeber.
Erhöhung der allgemeinen Lohnsteuer.
Aufgabe 4: (1 Punkte)
Die Diskrepanz zwischen den Qualifikationen der Arbeitslosen und den Anforderungen der offenen Stellen.
Ein zu hohes Angebot an Arbeitskräften bei gleichzeitigem Fehlen von Arbeitsplätzen.
Regionale Unterschiede zwischen dem Ort des Arbeitsplatzangebots und dem Wohnort der Arbeitslosen.
Die Situation, in der Gewerkschaften zu hohe Löhne fordern.
Aufgabe 5: (1 Punkte)
Er führt bei einem marktüblichen Gleichgewichtslohn zu einem Arbeitskräfteüberschuss (Angebotsüberhang).
Er fördert die Vollbeschäftigung durch steigende Kaufkraft.
Er kann zu einem Rückgang der Nachfrage nach Arbeitskräften führen, wenn die Grenzkosten den Grenzertrag übersteigen.
Er hat grundsätzlich keinen Einfluss auf das Angebot an Arbeit.
Aufgabe 6: (1 Punkte)
Sie ist eine Folge einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.
Sie tritt meist branchenübergreifend auf.
Sie lässt sich durch Umschulungen der Arbeitslosen langfristig lösen.
Sie ist eine Form der strukturellen Arbeitslosigkeit.
Aufgabe 7: (1 Punkte)
Die Grenzkosten der Beschäftigung sinken.
Es entsteht ein Anreiz, mehr Arbeitskräfte einzustellen.
Das Bruttoeinkommen der Arbeitnehmer steigt automatisch an.
Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf dem Weltmarkt kann sich verbessern.
Aufgabe 8: (1 Punkte)
Langzeitarbeitslose verlieren durch den Entzug aus dem Erwerbsleben zunehmend ihre Produktivität und Beschäftigungsfähigkeit.
Die Tendenz, dass Arbeitslosenquoten nach einem konjunkturellen Einbruch nicht mehr auf das ursprüngliche niedrige Niveau zurückkehren.
Die automatische Anpassung der Löhne an das Produktivitätswachstum.
Das Phänomen, dass Arbeitslose bei steigenden Löhnen sofort wieder eine Stelle finden.
Aufgabe 9: (1 Punkte)
Eine Zunahme der strukturellen Probleme auf dem Arbeitsmarkt.
Eine bessere Effizienz bei der Vermittlung von Arbeitslosen.
Eine Verschlechterung des Matchings zwischen Angebot und Nachfrage.
Einen konjunkturellen Aufschwung, der alle Arbeitslosen absorbiert.
Aufgabe 10: (1 Punkte)
Insider (beschäftigte Arbeitnehmer) haben eine stärkere Verhandlungsposition als Outsider (Arbeitslose).
Lohnverhandlungen führen oft zu Löhnen, die über dem Markträumungspreis liegen, da Insider ihre Interessen priorisieren.
Die Theorie erklärt, warum Outsider durch Lohnsenkungen leicht neue Jobs finden.
Insider verhindern aktiv die Einstellung von Outsidern, um ihre eigene Arbeitsplatzsicherheit zu erhöhen.
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