Desertifikation (Wüstenbildung) - Arbeitsblatt für Erdkunde (Klasse 13)
Desertifikation (Wüstenbildung)
Aufgabe 1: (1 Punkte)
Was versteht man unter dem Begriff Desertifikation? Wähle alle zutreffenden Aussagen.
Aufgabe 2: (1 Punkte)
Welche Faktoren tragen anthropogen zur Desertifikation bei? Wähle alle zutreffenden.
Aufgabe 3: (1 Punkte)
Welche Folgen hat die Versalzung von Böden infolge unsachgemäßer Bewässerung? Wähle alle zutreffenden.
Aufgabe 4: (1 Punkte)
Welche Klimazonen sind primär von Desertifikation bedroht? Wähle alle zutreffenden.
Aufgabe 5: (1 Punkte)
Was versteht man unter dem 'Albedo-Effekt' im Kontext der Desertifikation? Wähle alle zutreffenden.
Aufgabe 6: (1 Punkte)
Welche Maßnahmen können der Desertifikation entgegenwirken? Wähle alle zutreffenden.
Aufgabe 7: (1 Punkte)
Warum führt Bevölkerungswachstum in Trockengebieten oft zur Desertifikation? Wähle alle zutreffenden Aussagen.
Aufgabe 8: (1 Punkte)
Bewerten Sie die Rolle des Klimawandels bei der Desertifikation. Welche Aussagen sind korrekt?
Aufgabe 9: (1 Punkte)
Welche sozioökonomischen Auswirkungen hat Desertifikation für betroffene Regionen? Wähle alle zutreffenden.
Aufgabe 10: (1 Punkte)
Welche Rolle spielt die Bodenstruktur bei der Desertifikation? Wähle alle zutreffenden.
Musterlösung
Aufgabe 1: (1 Punkte)
Die natürliche Entstehung von Wüsten durch klimatische Langzeitveränderungen.
Die Ausbreitung wüstenähnlicher Bedingungen in ariden bis semiariden Gebieten durch menschliche Aktivitäten.
Die Degradation des Bodens in Trockengebieten, die zu einem Verlust der biologischen Produktivität führt.
Ein Prozess, der ausschließlich in Gebieten mit weniger als 100 mm Jahresniederschlag auftritt.
Aufgabe 2: (1 Punkte)
Überweidung durch zu hohe Viehbestände.
Abholzung von Gehölzen zur Brennholzgewinnung.
Vulkanische Aktivitäten in der Nähe von Trockengebieten.
Fehlende künstliche Bewässerung in semiariden Gebieten.
Aufgabe 3: (1 Punkte)
Der osmotische Druck für Pflanzen steigt, was die Wasseraufnahme erschwert.
Der Boden wird fruchtbarer durch die Anreicherung von Mineralstoffen.
Die Bodenstruktur verschlechtert sich, was zu geringeren Erträgen führt.
Der Grundwasserspiegel sinkt ab, da das Wasser im Boden gebunden bleibt.
Aufgabe 4: (1 Punkte)
Aride Gebiete (Vollwüsten).
Semiaride Gebiete (Dornsavannen/Trockensteppen).
Subhumide Trockengebiete.
Tropische Regenwälder.
Aufgabe 5: (1 Punkte)
Ein Rückkopplungsmechanismus, bei dem hellere Böden mehr Sonnenstrahlung reflektieren.
Die verstärkte Erwärmung der bodennahen Luftschichten durch verminderte Evapotranspiration.
Die Zunahme der Niederschläge durch erhöhte Staubpartikel in der Atmosphäre.
Die Abkühlung der Erdoberfläche durch verstärkte Wolkenbildung.
Aufgabe 6: (1 Punkte)
Bau von Terrassen zur Verringerung der Bodenerosion.
Anbau von Monokulturen zur Maximierung des Ertrags.
Aufforstung und Schutz von Gehölzbeständen (z.B. Great Green Wall).
Einführung nachhaltiger Weidewirtschaft (Rotationsweide).
Aufgabe 7: (1 Punkte)
Verkürzung der Brachezeiten, was zur Nährstoffverarmung der Böden führt.
Erhöhter Bedarf an Ackerland zwingt zur Nutzung von Grenzstandorten.
Die Industrialisierung führt automatisch zu einer Begrünung durch Abwasser.
Höherer Holzverbrauch führt zur Entwaldung und damit zur Erosion.
Aufgabe 8: (1 Punkte)
Der Klimawandel verändert Niederschlagsmuster, was Trockenphasen verlängert.
Höhere Temperaturen erhöhen die potentielle Evapotranspiration.
Der Klimawandel ist die alleinige Ursache für Desertifikation weltweit.
Die globale Erwärmung hat keinen Einfluss auf die Bodenfeuchte in semiariden Gebieten.
Aufgabe 9: (1 Punkte)
Landflucht und Urbanisierung, da die Lebensgrundlage entzogen wird.
Zunahme von Konflikten um knapper werdende Ressourcen wie Wasser und fruchtbares Land.
Eine Stärkung der regionalen Exportwirtschaft durch Anpassung an extreme Bedingungen.
Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten oder humanitärer Hilfe.
Aufgabe 10: (1 Punkte)
Humusmangel führt zu einer geringeren Wasserspeicherkapazität des Bodens.
Verkrustung der Bodenoberfläche verhindert die Infiltration von Regenwasser.
Ein hoher Tonanteil verhindert prinzipiell jegliche Desertifikationsgefahr.
Die Bodenbiologie spielt für den Erosionsschutz keine Rolle.
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