Angebotspolitik vs. Nachfragepolitik - Arbeitsblatt für Wirtschaft (Klasse 13)
Angebotspolitik vs. Nachfragepolitik
Aufgabe 1: (1 Punkte)
Welche der folgenden Aussagen kennzeichnen die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik (Monetarismus/Neoklassik)? Wähle alle zutreffenden Aussagen aus.
Aufgabe 2: (1 Punkte)
Welche Maßnahmen sind typisch für die nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik (Keynesianismus)? Wähle alle zutreffenden Maßnahmen aus.
Aufgabe 3: (1 Punkte)
Welche Rolle spielt die Geldpolitik nach Auffassung der angebotsorientierten Politik? Wähle alle zutreffenden Aussagen aus.
Aufgabe 4: (1 Punkte)
Was besagt der Multiplikatoreffekt in der nachfrageorientierten Theorie? Wähle alle zutreffenden Aussagen aus.
Aufgabe 5: (1 Punkte)
Welche Kritikpunkte werden häufig gegen die angebotsorientierte Politik angeführt? Wähle alle zutreffenden Aussagen aus.
Aufgabe 6: (1 Punkte)
Welche Kritikpunkte werden häufig gegen die nachfrageorientierte Politik angeführt? Wähle alle zutreffenden Aussagen aus.
Aufgabe 7: (1 Punkte)
Beurteile die Aussage: 'Die Angebotsorientierung setzt auf das Say'sche Theorem.' Wähle alle zutreffenden Erläuterungen.
Aufgabe 8: (1 Punkte)
Was versteht man unter dem Crowding-out-Effekt im Kontext der nachfrageorientierten Politik? Wähle alle zutreffenden Aussagen aus.
Aufgabe 9: (1 Punkte)
Welche der folgenden Aussagen beschreiben die 'Laffer-Kurve' korrekt? Wähle alle zutreffenden Aussagen aus.
Aufgabe 10: (1 Punkte)
Analysiere den Zusammenhang zwischen Lohnpolitik und Konjunktur in den beiden Theorien. Wähle alle zutreffenden Aussagen aus.
Musterlösung
Aufgabe 1: (1 Punkte)
Das Hauptziel ist die Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage durch staatliche Ausgaben.
Die Verbesserung der Produktionsbedingungen für Unternehmen steht im Vordergrund.
Der Staat soll sich auf die Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen konzentrieren.
Die Geldmenge sollte aktiv zur Steuerung des Wirtschaftswachstums manipuliert werden.
Aufgabe 2: (1 Punkte)
Senkung der Unternehmenssteuern zur Förderung von Investitionen.
Erhöhung der staatlichen Investitionsausgaben in der Rezession.
Erhöhung der Staatsverschuldung während einer Wirtschaftskrise (Deficit Spending).
Deregulierung der Arbeitsmärkte zur Senkung der Lohnkosten.
Aufgabe 3: (1 Punkte)
Die Zentralbank sollte eine an der Produktionskapazität orientierte Geldmengenregel verfolgen.
Die Geldpolitik dient der kurzfristigen Glättung konjunktureller Schwankungen.
Das Ziel der Geldpolitik ist primär die Sicherung der Preisniveaustabilität.
Niedrige Zinsen sind das wichtigste Instrument zur direkten Belebung des privaten Konsums.
Aufgabe 4: (1 Punkte)
Eine Erhöhung der Staatsausgaben führt zu einem mehr als proportionalen Anstieg des Volkseinkommens.
Er beschreibt den Anstieg der Preise bei zu hoher Geldmenge.
Er basiert auf der Annahme, dass zusätzliche Einkommen teilweise wieder konsumiert werden.
Er tritt nur bei einer vollkommenen Angebotselastizität auf.
Aufgabe 5: (1 Punkte)
Die Vernachlässigung der sozialen Gerechtigkeit durch einseitige Entlastung der Unternehmen.
Die Gefahr der Entstehung einer Liquiditätsfalle bei zu niedrigen Zinsen.
Das Risiko, dass Investitionsimpulse trotz verbesserter Bedingungen ausbleiben (mangelnde Nachfrage).
Die Unwirksamkeit von Steuersenkungen aufgrund des Crowding-out-Effekts.
Aufgabe 6: (1 Punkte)
Die Gefahr der dauerhaften Staatsverschuldung durch mangelnde Konsolidierung in Aufschwungphasen.
Time-Lags (Zeitverzögerungen) zwischen Diagnose und Wirkung der Maßnahmen.
Die Vernachlässigung der Inflationsbekämpfung durch zu expansive Geldpolitik.
Die zu starke Fokussierung auf die Flexibilisierung der Löhne.
Aufgabe 7: (1 Punkte)
Jedes Angebot schafft sich seine eigene Nachfrage.
Die Produktion von Gütern setzt Einkommen frei, die wiederum den Kauf der produzierten Güter ermöglichen.
Nachfrage ist der primäre Motor der wirtschaftlichen Entwicklung.
Der Staat muss durch Konsumgutscheine die Kaufkraft der Privathaushalte stärken.
Aufgabe 8: (1 Punkte)
Staatliche Kreditaufnahme verdrängt private Investitionen durch steigende Zinsen.
Staatliche Investitionen führen zu einer direkten Steigerung der privaten Konsumnachfrage.
Es ist ein Argument der Angebotsorientierung gegen eine expansive Fiskalpolitik.
Eine Verdrängung des Staates durch private Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen.
Aufgabe 9: (1 Punkte)
Sie zeigt, dass Steuersenkungen bei sehr hohen Steuersätzen zu höheren Staatseinnahmen führen können.
Sie ist ein zentrales Argument für Steuersenkungen in der Angebotsorientierung.
Sie belegt, dass höhere Steuersätze immer zu höheren Steuereinnahmen führen.
Sie stellt den Zusammenhang zwischen Staatsausgaben und Arbeitslosigkeit dar.
Aufgabe 10: (1 Punkte)
Die Angebotsorientierung fordert eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik zur Kostensenkung.
Die Nachfrageorientierung sieht Lohnerhöhungen als Mittel zur Stärkung der Binnennachfrage.
Beide Theorien sind sich einig, dass hohe Löhne die Investitionsbereitschaft immer fördern.
Die Nachfrageorientierung befürchtet bei Lohnerhöhungen primär den Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
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Die Aufgaben entsprechen in der Schwierigkeit dem klassenüblichen Niveau und eignen sich sowohl zum Üben für Klassenarbeiten als auch für den Einsatz im Unterricht. Die Lösungen kannst du dir anzeigen lassen oder das Arbeitsblatt als PDF oder auf Papier ausdrucken.
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