Vulkane Aufbau und Arten - Erklärung für Erdkunde (Klasse 7)

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Was ist ein Vulkan?

Ein Vulkan ist eine Öffnung in der Erdkruste, durch die heißes Gestein aus dem Inneren der Erde an die Oberfläche gelangt. Tief unter unseren Füßen ist es so heiß, dass Gestein schmilzt. Dieses flüssige Gestein nennt man Magma. Wenn es aus dem Vulkan herauskommt, heißt es Lava.

Der Aufbau eines Vulkans

Stell dir einen Vulkan wie einen Schornstein vor, der tief in die Erde führt:

  • Magmakammer: Das ist ein großer Speicher tief unter dem Vulkan, in dem sich das flüssige Magma sammelt.
  • Schlot: Das ist der „Aufzugschacht“ des Vulkans. Durch diesen Kanal steigt das Magma nach oben.
  • Krater: Die Öffnung an der Spitze des Vulkans. Hier tritt das Magma als Lava aus.
  • Vulkankegel: Das ist der Berg selbst, der aus abgekühlter Lava und Asche vergangener Ausbrüche aufgebaut ist.

Arten von Vulkanen

Man unterscheidet Vulkane meist nach ihrer Form und der Art, wie sie ausbrechen:

  1. Schichtvulkane: Diese Vulkane sind meist sehr hoch und steil. Sie bestehen aus vielen Schichten von Lava und Asche. Ihre Ausbrüche sind oft sehr heftig und explosiv.
  2. Schildvulkane: Diese Vulkane sind sehr breit und flach, wie ein Schild, das auf dem Boden liegt. Ihre Lava ist sehr dünnflüssig und fließt weit, bevor sie fest wird. Deshalb sind sie nicht so steil.

Ein Beispiel aus der Natur

Ein berühmtes Beispiel für einen Schichtvulkan ist der Vesuv in Italien. Er ist sehr steil und hat in der Vergangenheit gewaltige Ausbrüche erlebt.

Ein Beispiel für einen Schildvulkan ist der Mauna Loa auf Hawaii. Da seine Lava sehr flüssig ist, konnte er über eine riesige Fläche wachsen. Wenn man seine Höhe vom Meeresboden aus misst, ist er sogar höher als der Mount Everest.

Die Kraft der Hitze

Die Energie, die einen Vulkan antreibt, kommt aus dem Druck der Gase im Magma. Man kann sich das wie bei einer geschüttelten Limonadenflasche vorstellen: Wenn der Druck zu groß wird, schießt der Inhalt nach oben. Der Druck $P$ in der Magmakammer kann durch die Gase $g$ und die Tiefe $h$ des Magmas beeinflusst werden, vereinfacht ausgedrückt durch den hydrostatischen Druck:

$P = \rho \cdot g \cdot h$

Dabei ist $\rho$ die Dichte des Magmas, $g$ die Erdbeschleunigung und $h$ die Tiefe. Je tiefer das Magma sitzt, desto stärker muss der Druck sein, um sich einen Weg nach oben zu bahnen.

Schüler lernen hier, was ein Vulkan ist und wie er aufgebaut ist: Magma aus einer unterirdischen Kammer steigt durch einen Schlot nach oben und tritt als Lava aus dem Krater aus. Außerdem verstehen sie, dass es verschiedene Arten von Vulkanen gibt, die sich in Form und Ausbruchsweise unterscheiden, und wie der Druck im Inneren den Ausbruch beeinflusst.

Die Erklärung entspricht dem klassenüblichen Niveau und eignet sich für den Einsatz im Unterricht. Du kannst du dir passenden Übungen dazu generieren lassen oder es als PDF oder auf Papier ausdrucken.

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